Another Blast From The Past

Der Fundsachen zweiter Teil – sechs Jahre vergangen und der Hardwarezoo hatte sich ganz nett verändert – vor allem war einiges, was unter dem Grafik-Adventure aus Redmond lief, ausgemustert worden und dafür ganz viel „Obst“ eingezogen:

Name Betriebssystem Ausstattung Verwendung
slug UnSlung 5 beta LinkSys NSLU2 Network Storage Link Unit – Mini-NAS-System mit 2 externen USB-HDDs und 100Mbit Ethernet Fileserver, SSH-Zugang ins Heimnetz
router Proprietär AVM Fritz!Box Fon WLAN 7050 Internetzugang, DynDNS
home Windows 2000 AMD Athlon 900, 512MB RAM, 80GB HDD, LG DVD-Brenner, GeForce 2TI Für das, was man nur mit Windows machen kann…
bigmac MacOS 10.4.5 Apple PowerMac Dual-G5, 2*2,5GHz, 1,5GB RAM, 160GB HDD, SuperDrive, Radeon 9600 Das Arbeitstier
littlefoot MacOS 10.4.5 Apple iBook G4 12“, 1,25GHz, 1,25GB RAM, 60GB HDD, Combo-LW, WLAN & Bluetooth Zum Zwecke der Mobilität
imac MacOS 10.3.9 Apple iMac G3 15“, 500MHz, 640MB RAM, 20GB HDD GarageBand-Rechner (ich mach jetzt Musik…)
powermac MacOS 10.3.9 Apple PowerMac G3 b&w, 400MHz, 384MB RAM, 20GB HDD, Radeon 7000 Experimentier-Maschine
kidsworld MacOS 9.2.2 Apple PowerMac G3 beige, 300MHz, 96MB RAM, 6GB HDD Spielecomputer für die Kiddies (Benjamin Blümchen läuft klasse…)
sparks Sun Solaris 9 Tritec U10D, Sun AX1105-500 Mainboard, 500MHz UltraSparc IIe, 1GB RAM, 80GB HDD, Sun PCI IIpro Coprozessor-Board (Celeron 733), m64-Grafik (Personality-Module) Der Arbeitshobel „vor“ dem Mac-Umstieg – immer noch die prädestinierte Maschine für Programmierung
solaris Sun Solaris 9 Sun Ultra 60, Dual 300MHz UltraSparc II, 1GB RAM, 2*50GB HDD, Elite3D-m6 Grafik Ex-Fileserver, aber wir können uns noch nicht voneinander trennen
iris SGI IRIX 6.5 Silicon Graphics Indigo2, 195MHz R10000, 256MB RAM, 2*4GB HDD, HighImpact Die Traummaschine von einst, leider momentan mehr aus als eingeschaltet, aber ein Blickfang…

In jener Zeit hatte auch schon ein erstes „NAS-System“ seinen Weg hierher gefunden – damals genügte es noch, an einen Mini-Rechner zwei USB-Platten anzuklemmen – was man heute mit einem Raspberry Pi und erheblich mehr Leistung für viel weniger Geld immer noch könnte. Es war aber erst der Anfang.

Auch die erste Fritzbox war schon eingezogen, denn es gab endlich DSL (das war ein Akt…) – RAM für die Arbeitsrechner wurde mittlerweile eher in GB als in MB berechnet und die Prozessortaktraten nahmen auch schon langsam erfreuliche Formen an.

Vom oben aufgelisteten „Zoo“ besitze ich immer noch drei Geräte die sogar fast noch voll funktionsfähig sind (nur bei „sparks“ hat sich – wie üblich – das NVRAM verabschiedet) – vieles ist aber weggegeben und manchem hinterhergetrauert. Der G3 b&w sollte mal wieder eingeschaltet werden (Ersatzbatterien dafür sind zum Glück leicht zu beschaffen bzw. sogar noch vorhanden) und die NSLU2 habe ich gerade erst beim Aufräumen für diesen Blog wieder ausgegraben – mal schauen ob ich das Passwort noch weiß 😉

Weitere Bestandsaufnahmen aus früheren Jahren gibt es leider nicht mehr – die o.g. Liste aus 2006 stammt exakt aus dem Monat bevor der erste Intel-basierte iMac hier einzog. Aus damaliger Sicht unerhörter Frevel, aus heutiger Sicht die beste Idee, die Apple haben konnte – zeigte sich doch dort erst, was man aus den (zuvor auch von Apple vielfach geschmähten wenn nicht sogar infolge des FDIV Bugs verunglimpften) Intel-CPUs machen kann wenn man es richtig angeht.

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